#Kunstfestival

OneMore

Ein Kunstfestival gegen genderbasierte Gewalt
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Was?

Das OneMore Art Awareness Festival ist von und für Künstler*innen und alle interessierten Menschen im Tiroler Oberland – unabhängig von deren Geschlecht, kultureller oder sozialer Herkunft oder Zugehörigkeit oder Alter – und versteht die Auseinandersetzung mit

patriarchaler Gewalt als gemeinsame Aufgabe.


Das Programm spannt einen Bogen vom ersten Verstehen bis zum gemeinsamen Aktivwerden. Vorträge, Gespräche, Buchpräsentationen und Ausstellungen eröffnen unterschiedliche

Perspektiven auf Femizide und geschlechtsspezifische Gewalt.


In Kreativ-Workshops und gemeinsamen Interventionen entwickeln die Teilnehmenden neue Ausdrucksformen von Zivilcourage und Selbstwirksamkeit. Filmvorführungen, Bilder, performative und installative Arbeiten machen sichtbar, welche Geschichten oft verborgen bleiben.


Neben Vorträgen, Kunstausstellungen und Workshops gibt es auf Schloss Sigmundsried drinnen und draußen viel Platz für den Austausch untereinander. Krönender Abschluss des spannenden Netzwerk- und Empowerment-Festivals bildet die Podiumsdiskussion und künstlerischen Beiträgen von und mit den Künstler*innen Ursula

Beiler, Gina Disobey, der Oberösterreicher Autorin und Malerin Gerda Sengstbratl, Künstlerin und Forscherin Laura Volgger und der Theatermacherin Sarah Milena Rendel.


Ausstellungen & Workshops

Vortrag & Einführung in Traumasensibilität & Awareness

• Workshop Video-Skills:

Self-Empowerment mit Filmbasics: Trau dich! Hier lernst du Basics, um in Zukunft selbst

dein Video-Material professionell zu erstellen und aufzubereiten.

• Häkel-Workshop „ Stop violence against women“ mit Roses against Violence-Aktivistin Claudia Grünzweig, die diese, mittlerweile weltweite, Aktion 2018 in Innsbruck ins Leben

gerufen hat. #rosesagainstviolence ist ein Guerilla Yarnbombing non-profit Projekt. Mittels selbst gehäkelten lila/violetten Rosen wird ein politisches Statement für Frauenrechte sowie gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zur Bewusstseinsbildung im öffentlichen Raum gesetzt.

• Awareness Sprachwerkstatt mit Aktivistin und Sprachbastlerin Verena Maria Wagner: Sprache beherrscht oder erniedrigt, macht uns klein oder groß, mächtig oder bescheiden,

zum Subjekt oder Objekt.

Wie wirkt unsere Sprache? Wie geben wir acht auf unsere Worte und werden bewusster, wie sie wirken, was sie auslösen? Mit Schreib- und Sprechübungen entlarven wir patriarchale Mechanismen in der Alltagssprache und entdecken kreative Freiheiten im Sprachspiel. Dazu gibt es eine Einführung in Awareness Standards. Was ist das überhaupt und wie können wir sie in künstlerischen Projekten, Prozessen und Kulturarbeit einsetzen?


• Traumasensibles Bewegen mit Dayela Angoleira: Die Münchner Capoeira-Aktivistin und traumasensible Bewegungstrainerin schafft einen sicheren Raum zum Ausprobieren,

Hinspüren und Wachsen. Inspiriert von Capoeira verbindet ihr Workshop achtsame Bewegung, Musik und Ausdruck, um Körperbewusstsein, Selbstregulation und Selbstermächtigung zu stärken – ohne persönliche Trauma-Erfahrungen teilen zu müssen.

Im Mittelpunkt stehen Sicherheit im eigenen Körper, Eigenverantwortung und die Freude an Bewegung. Traumata werden hier nicht geheilt, aber mit praktischen Übungen für den Alltag

gibt sie wertvolle Tools zur Selbsthilfe und Prävention.

Bewegungsmeditation und Tanzworkshop von Verena Sacher-Graiff. Die zertifizierte 5-Rhythmen-Lehrerin taucht mit uns in eine Welle aus Klang, Bewegung und Körperarbeit.

Keine Vorkenntnisse notwendig. Das OneMore Art Awareness Festival verbindet Kunst, Aktivismus und gesellschaftliche

Verantwortung miteinander und widmet sich der Auseinandersetzung mit genderbasierter Gewalt – einem strukturellen Problem, das unseren Alltag prägt und dennoch tabuisiert und

verharmlost wird.


OneMore schafft Räume, in denen Betroffene gehört, gesellschaftliche Strukturen sichtbar und kreative Formen des Widerstands erprobt werden können.

Ein Awareness-Team begleitet das Festival durchgehend und sorgt dafür, dass Workshops, Gespräche und öffentliche Aktionen sicher gestaltet werden. Mit der Standortwahl im Bezirk Landeck setzt das OneMore Art Awareness Festival ein starkes Zeichen für Sichtbarkeit, Solidarität und den Mut, in ländlichen Regionen neue

Räume der Aufklärung und Gegenwehr zu schaffen.


Denn Veränderung beginnt dort, wo Menschen zusammenkommen, um gemeinsam eine gewaltfreie Zukunft zu gestalten.

Die im Festival entstandenen künstlerischen Aktionsformen werden dokumentiert, online zugänglich gemacht und als Toolkit für Schulen, Jugendzentren und Gemeinden aufbereitet.

So wirkt das Festival über seine Dauer hinaus – als Impuls für langfristige kulturelle Verantwortung und als Einladung, im eigenen Umfeld aktiv zu werden.

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Wer?

Verena Maria Wagner

Sarah Milena Rendel

Claudia Grünzweig

Ursula Beiler

Laura Volgger

Dayela Angoleira

Verena Sacher-Graiff

Gina Disobey

Gerda Sengstbratl

und weiteren

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Wann und Wo?

26.09. 10:00 - 22:00 im Kulturverein SigmundsRied (Ried , 6531 Ried im Oberinntal)